Bald nur noch einen 50-Prozent-Pfarrer?

Nachdenklich: Pfarrer Jeschua Hipp

Der Himmelfahrtstag ist regelmäßig der Tag für den Nahbereichsgottesdienst. Er fand in diesem Jahr in Aistaig statt. Predigttext war die Offenbarung des Johannes 1,4-8. Hier heißt es dann u.a. in dem Brief an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: „Ihm, ...., der uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater ...“.
Dazu Pfarrer Jeschua Hipp: Hier werden Aufträge an die Jünger verteilt und das Versprechen, dass Jesus bei uns bleibt. Die Jünger also, die Christen, erleben einen Aufstieg zu Königen und Priestern. Und das sind wir. Weil: Die Bibel ist kein Geschichtsbuch!
Schließlich wird er ernst, was seine und unsere Zukunft mit ihm anbetrifft, wenn im März 2019 seine drei zugesagten Jahre in Aistaig um sind. Denn, wenn er bliebe, könne er dies nur unter anderen Bedingungen. Aistaig sei nur noch eine 50 Prozent-Stelle. Weitere zweimal 25 Prozent müsse er erbringen im Krankenhaus oder auch in Oberndorf. Das hieße, die arbeitsträchtige Zukunft der Gemeinde liege nicht mehr nur am Pfarrer. Christsein bedeute für die Gemeindeglieder Christsein nicht nur für sich selber. Könige und Priester übernähmen Verantwortung. Katalogmentalität sei nicht das Gebot der Zeit. Nichts mache sich von alleine.

Hipp verwies aber auch darauf, dass es in der doch recht kleinen 670-Seelen-Kirchengemeinde auch deutliche Mitarbeitbereitschaft gebe (Besucherkreis und vieles mehr). Und: Jeder einzelne müsse froh sein, Aufträge erfüllen zu können und er schließt eigentlich das Thema mit der Frage: Lebst du deinen göttlichen Auftrag?

Zurück zum Gottesdienst, denn Himmelfahrt war ja auch noch. Jeschua Hipp: „Jesus bereitet unseren Platz im Himmel vor“.

Karl Friedrich

Die Kindergarten-Reporterin Ricarda berichtet

Je eine rote Rose hielten die Kinder für ihre Mamas bereit.

Aus unserem Arche-Noah-Kindergarten schreibt uns Ricarda und liefert dazu auch zwei Bilder: Am Vater-Kind-Nachmittag (Bild unten) haben die Kinder mit ihren Vätern einen Bilderrahmen gebastelt und individuell gestaltet. Anschließend wurde gemeinsam gegessen und getrunken.
Am Muttertag haben die Kinder ihren Müttern im Gemeindehaus Lieder vorgesungen und ihnen ihre selbstgebastelten Geschenke überreicht. Anschließend durften die Mütter noch gemeinsam Kuchen essen und Kaffee trinken. Die Kinder sind solange in den Kindergarten gegangen und haben dort Kuchen gegessen und gespielt.
Liebe Grüße,
Ricarda

Väter und Kinder hatten beim gemeinsamen Basteln gleichermaßen Spaß.

Kurz und knapp informiert

  • Monatsspruch Juni 2018
    Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.
    Hebräer 13,2
  • Bittere Wurzeln
    Wer die bittere Wurzel der Unversöhnlichkeit in sich wachsen lässt, legt Gottes Gnade Fesseln an.
  • Neues aus dem Kirchengemeinderat
    Ein neuer Beamer, ein Notebook, die Lüftung im Gemeindehaus und vieles mehr. Darüber berieten unlängst die Mitglieder des Kirchengemeinderates. Lesen Sie dazu ausführlich unter "news...".
  • Nur Gott ist wichtig
    Niemand nehme sich zu wichtig. Gott schreibt seine Geschichte weiter.
  • Veranstaltungen
    Eine Auflistung weiterer Veranstaltungen und Termine finden Sie unter "Veranstaltungen". Schauen Sie mal rein. Vielleicht ist etwas für Sie dabei.
  • Auch von Menschen
    Gottes Freundlichkeit bringt auch uns ans Ziel und umgibt uns mit Wohltaten, die wir von Menschen empfangen und Menschen geben dürfen.
  • Meldungen aus der Landeskirche

  • Gewissensbisse

    Müsste man eine Weltmeisterschaft, deren Gastgeber Grundrechte mit Füßen tritt, nicht eigentlich boykottieren? Rundfunkpfarrer Andreas Koch plagen Gewissensbisse. Was Gott davon hält und wie er damit umgeht erklärt Andreas Kpch im neusten Beitrag seiner Kolumne „Am Ball".

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  • Gemeinsam für Europa

    Am 18. Juni predigte EU-Kommissar Günther Oettinger in einem ökumenischen Gottesdienst in Biberach und unterstrich dabei die Wichtigkeit der demokratischen Werte in Europa. Er sei überzeugt, dass Europa stark genug ist, aktuelle und kommende Herausforderungen, wie zum Beispiel die Flüchtlingskrise, zu bewältigen.

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  • La-Ola-Welle des Glaubens

    Landesbischof Frank Otfried July hat zu vielfältigen Formen der Mission aufgerufen. Mission sei wie eine "La-Ola-Welle" des Glaubens, die sich durch Begeisterung ausbreite, sagte July am Sonntag, 17. Juni, in Bad Urach (Kreis Reutlingen) beim württembergischen Landesmissionsfest.

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